Kirchgemeinde Bannewitz

Wort zum Monat

Liebe Leserinnen und Leser,

AltarschmuckSo schön haben Leubnitzer und Bannewitzer Konfirmanden zur Rüstzeit in Schellerhau den Altar geschmückt. Eine Konfi-Teamerin (Mitarbeiterin aus der JG) meinte, das sollten wir der ganzen Gemeinde zeigen. Thema des Wochenendes war der „Sinkende Petrus“ (Mt 14). Beim Reden, Malen und Spielen wurde deutlich: Jesus stellt unsere Füße auf weiten Raum. ER macht Mut, etwas zu wagen.

Auf den Altar setzen die Konfirmanden ein „Auferstehungskreuz“. Dazu stellten sie selbst  gemalte Bilder und ein gefaltetes Lebens-Schiffchen. In die Mitte kam die Bibel mit der Geschichte, die sie angesprochen hatte.

„Nimm und lies! “ –  Martin Luther war es wichtig, dass jeder und jede die Bibel nehmen und lesen kann. Denn Gott selbst will uns durch Worte der Bibel ansprechen, trösten, erfreuen, korrigieren, sein Heil schenken. Deshalb übersetzte Luther die Bibel in ein anschauliches Deutsch.

Nicht immer sind die Texte der Bibel leicht zu verstehen. Man muss sie „wiederkäuen“ (Martin Luther), im Herzen bewegen, auf verschiedene Weise gestalten, so wie die Konfirmanden es taten. Dann beginnen sie zu uns zu sprechen. Musik und darstellende Kunst öffnen uns Türen zum Verständnis und geben eine neue Sicht auf biblische Texte.

Pfarrer i. R. Christian Burkhard hat u. a. Bilder zu biblischen Texten gemalt. Wir freuen uns sehr, dass er sich bereiterklärt hat, einige seiner Gemälde in unserer Kirche zu zeigen.

Die Ausstellung „Gesichter der Bibel“ wird am 6. August eröffnet. Zum Gemeindefest ist Pf. Burkhardt auch anwesend und kommt gern mit Ihnen ins Gespräch. Zum Ausstellungsende am 17. September wird er über ein „Gesicht der Bibel“ predigen.

Wenn wir zum Gemeindefest singen „Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn“, dann danken wir nicht nur für „Essen und Trinken, Kleider und Schuhe, Haus und Hof, Weib und Kind, Acker, Vieh und alle Güter …“ (Luther im Kl. Katechismus). Wir danken auch für die Bibel, Gottes gute Gabe an uns, das „Brot zum Leben“.

„Nimm und lies!“ – schrieb mir ein mir unbekannter Christ aus der Schweiz als Antwort auf den letzten Gemeindebrief. „Nimm und lies!“ – Wenn wir der Aufforderung folgen, ist das die beste Art, der Reformation zu gedenken.

Herzlich grüßt Sie und euch

Ihre/eure Pfarrerin

Elisabeth Bellmann