Kirchgemeinde Bannewitz

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Predigt zu einem Bild - "Gesichter der Bibel"

Predigt in Bannewitz - am 17.September 2017

(zum Ende einer Ausstellung meiner “biblischen Gesichter”)

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Text: Lukas 19, 1-10

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   Liebe Schwestern und Brüder ,

   es hat mich immer etwas schmeichelhaft
   berührt, wenn ich bei Ihnen in
   Bannewitz als “jugendlicher Rentner“
   einen Gottesdienst zu halten
   eingeladen wurde. Dass ich nun bei
   Ihnen als ganz alter Rentner in
   den letzten Wochen auch noch von mir
   gemalte Bilder zeigen durfte
   - nicht irgendwelche, sondern solche,
   die in meiner Auseinandersetzung
   mit biblischen Personen entstanden
   sind, - war mir eine besondere Freude.

   Die Bilder sind mir manchmal parallel
   zur Vorbereitung einer Predigt
   eingefallen. Und da ich als Ruheständler etwas mehr Zeit habe,
   versuchte ich,  sie auch zu malen. Meist traten mir Gesichter aus
   meiner eigenen Welt vor Augen und die wurden irgendwie transparent
   für Gestalten aus der Bibel. Indem ich sie malte, holte ich also etwas,
   was  aus biblischer Zeit herüber winkt, in unsere Gegenwart. Das ist
   gewiss mal mehr, mal weniger gelungen.

   Eigentlich ist es ja die Aufgabe jedes Predigers, von den alten
   Geschichten und Botschaften aus der Bibel so zu reden, als wären sie
   aktuell und würden uns auch heute noch ganz unmittelbar angehen.
   Auch das gelingt mal mehr, mal weniger.

   Warum aber habe ich mich in einigen Fällen nicht auf das Wort,
das ja nicht erst seit Luther das vorrangige Medium unseres Glaubens ist, beschränkt ? Warum habe ich auch noch zum
Stift und zum Pinsel gegriffen, um die alten Botschaften in unsere Zeit zu holen ? Warum habe ich überhaupt mein Leben lang versucht, Dinge, die mir wichtig waren, auf Papier oder Leinwand festzuhalten ? Gibt es denn nicht schon genug Bilder ? Ist es nicht sinnlos, in der
Bilderflut, die uns heute überspült, noch neue zu produzieren ? Gibt es nicht schon viel zu viele Maler, deren Bilder kaum noch zur Kenntnis genommen werden, als dass man da als Pfarrer noch zu malen anfangen müsste ? Mit einem bloss hobbymäßigen Drang nach etwas Kreativität allein kann ich das nicht erklären.

Es klingt vielleicht absurd: Aber ich glaube, ich male gegen die Flut der Bilder. Als Tourist z.B. fühle ich mich überfordert, ja manchmal fast vergewaltigt, wenn ich von einem architektonischen Highlight zum anderen geschleppt werde, von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, um sie schnell mal per Knopfdruck mit dem Fotoapparat einzufangen. Habe ich nicht schon tausende Fotos gespeichert, die ich mir kaum einmal ansehe ? Mich überkommt, wenn ich irgendwo unterwegs bin, wo es viel zu sehen gibt, unweigerlich das Bedürfnis,  wenigstens an der einen oder anderen Stelle stehen zu bleiben und genauer hinzusehen. Und das gelingt mir am besten mit dem Stift. So stand ich wiederholt vor der Westfassade einer französischen Kathedrale, und versuchte, Strich für Strich durchzubuchstabieren, was deren Schöpfer einst durch den Kopf gegangen sein muss, als sie den Menschen eine Himmelspforte vor Augen führen wollten. Wenn ich zeichne oder male, möchte ich für mich etwas vor der Schnelllebigkeit des Eindrucks bewahren.

Nun stellte ich auch als Pfarrer irgendwann fest, wie kurzlebig das war, was ich am Sonntag der Gemeinde verkündigt hatte. Schon wenige Tage später, war es sogar mir - dem Prediger - entfallen. Wie sollte es erst dem bloßen Zuhörer gegangen sein ? Sind Predigten oft einfach nur Schall und Rauch ? Ich versuchte dem entgegenzusteuern, indem ich neben die schnelle Predigt den viel langsameren Prozess des Malens gesetzt habe. Und dabei kamen mir dann Gedanken, auf die ich sonst vielleicht nie gekommen wäre und die sich bei mir auch viel tiefer eingruben als das schnell einmal Gesagte.

Ob das alles etwas mit Kunst zu tun hat, weiß ich nicht. Kunst verfolgt wohl meist noch ganz andere Ziele, als etwas gegen die Flut von Worten und Bildern zu setzen. Ganz selten springt sie heute noch auf schon bestehende Geschichten, um sie näher an uns heran zu holen. Illustrationen sind aus der Mode gekommen. Kunst will meist etwas ganz Neues in die Welt setzen, gleichsam dem Schöpfer Konkurrenz machen. Solche Ansprüche sind mir fremd. Näher ist mir da schon, was die alten Meister mit einer “Biblia pauperum” im Sinn hatten, die den Armen, die nicht lesen konnten, die biblische Botschaft erschließen wollten. Sie vertrauten darauf, mit ihren Bildern Glaubensinhalte erschließen zu können.

Nun sind die wenigsten von uns heute ganz arm, und lesen können Sie alle. Vielleicht ist Ihnen dennoch beim Betrachten meiner Bilder der eine oder andere Impuls gegeben worden. Der wunderbare Gottesdienst am vorigen Sonntag hier in Bannewitz schien mir das bestätigt zu haben. Wenn das nicht der Fallwar, dann gelingt das vielleicht, wenn wir uns jetzt in eins der 17 hier ausgestellten Bilder hineindenken -  in das Gesicht des Zachäus. Aber zuerst wollen wir uns die Geschichte anhören, die diesem zugrunde liegt:

 

Lesen Lukas 19,  1- 10

 

Diese lebendige Geschichte war nicht nur ein Lieblingsthema von Predigern wie Erasmus von Rotterdam und seinem Gegenpol Martin Luther, sondern auch von Liedermachern und Künstlern. Man findet Zachäus auf altchristlichen Sarkophagen, in den mittelalterlichen Evangeliaren oder auf großen Fresken. Aber ich habe versucht, Zachäus einmal nicht als den kleinwüchsigen Mann mit Turban - auf einem Baume sitzend - darzustellen, wie er uns auch aus diversen Kinderbibeln vertraut ist. Bei mir hat er das typische, ganz und gar Ernst zu nehmende Gesicht eines Angestellten oder Beamten, so wie es uns in einer Bank begegnet oder im Büro einer Krankenkasse oder in irgendeiner Beratungsstelle. Aber der von mir gemalte Zachäus blickt nicht aus dem großen Glasfenster eines modernen Büros, sondern irgendwo hinten heraus aus einem kleinen Fenster, wo er hinter den Ästen eines Baumes möglichst ganz unauffällig bleiben möchte. Die Fensterscheibe ist defekt. Ihre Scherben stehen für das, was womöglich in seinem eigenen Leben kaputt ist oder nicht stimmt. Vielleicht füllt ihn sein Beruf nicht aus ? Vielleicht hat er sein Unbefriedigtsein an diesem mit ein paar unkorrekten Vorgängen kompensiert, mit ein paar unentdeckten Unterschlagungen, mit denen er wenigstens sein Konto aufgebessert konnte ? Da ist heute manches denkbar.

Aber wie auch immer: Zachäus ist auch bei mir der Typ eines Menschen, der es für klug hält, immer schön auf Distanz zu bleiben. Oft wird diese Zachäische Distanz als Ausdruck von “Arroganz” interpretiert. Aber so einfach ist das nicht. Ich glaube, dass es dabei eher um eine Art von Scheu geht. Und die Abneigung gegenüber der vorüberströmenden Masse mit ihren Parolen und Bannern hat sicher auch etwas mit dem unruhigen Gefühl zu tun, dass die Wahrheit zu zerbrechlich ist, als dass sie auf den Straßen skandiert werden dürfte. Und wenn es um die Wahrheit des eigenen Lebens geht, die ja immer auch mit Schuld verknüpft ist, mit der sollte man lieber vorsichtig im Hinterhalt bleiben. Viele Menschen suchen sich ihren Platz “am Rande” gar nicht eigenwillig aus. Ihnen legt sich  - ähnlich wie bei Zachäus -Zurückhaltung einfach nahe, weil vor ihrer eigenen Tür noch nicht gekehrt ist, wissend oder wenigstens ahnend, dass sie in ihrem eigenen Leben noch manches zu ändern haben.

Aber nun ist Zachäus, der klug auf Distanz bleibt, auch ein Neugieriger. Denn draußen auf der Straße vor seinem Haus geschieht etwas, was auch auf ihn eine Anziehungskraft ausübt. Auch in Zachäus, der sich weithin in den Routinen seines beruflichen Alltags einigelt und da so sein Ding macht, verbirgt sich eine Sehnsucht nach mehr, vielleicht ein Durst nach etwas Geistigem, auch wenn er dies Verlangen äußerlich nicht zu erkennen gibt. So ist Zachäus auch keiner von denen, die im Vordergrund dem lauten Mainstream folgen. Aber er weiß, dass da die Menge zusammengelaufen ist, weil Jesus in der Stadt ist. Und selbst als von vielen gemiedener Zollbeamter hat er davon gehört, dass dieser Jesus allen Menschen die Botschaft vom Reich Gottes  ans Herz lege, dass er keinen ausschließe, auch den nicht, der wie er an anderen schuldig geworden ist. Durch Jesus, so ahnt er, könnte sich auch ihm eine neue Lebensmöglichkeit erschließen, ein Leben, in dem sich nicht mehr wie im Dunkeln gut munkeln und mogeln lässt, sondern eins, das im Licht der Wahrheit steht.

Es ist gut, dass ein Mensch wie Zachäus nicht das Gefühl dafür verloren hat, wie wichtig jener Augenblick ist, in dem das Leben von etwas Wesentlichem gestreift wird. Jesus hat auch für ihn, der im Verborgenen bleibt, eine große Anziehungskraft.

Auf meinem Bild sieht man Jesus nicht, sondern nur ein paar Typen, die ihm lautstark zujubeln. Wir heute können alle Jesus nicht mehr sehen, wohl aber kennen wir nicht wenige Menschen vom Schlage eines Zachäus. Und da wir als Christen versuchen, Jesu bedingungslose Zuwendung zu den Menschen in unsere heutige Welt hinein zu verlängern, sollten wir vielleicht mehr als bisher auf die vielen auf Distanz bleibenden, aber doch neugierig-interessierten Zachäus-Menschen zugehen. Sie stehen am Rande, jedenfalls hinter den sichtbaren Grenzen der Kirchen, in einer Zone von Fragen und Zweifeln. Man könnte auch sagen: sie befinden sich in jener seltsamen Landschaft zwischen den zwei abgeschotteten Lagern derer, die sich “im Klaren“ sind und offensichtlich keine Fragen mehr haben. Das sind die selbstsicheren Gläubigen auf der einen und die selbstsicheren Atheisten auf der anderen Seite.

Menschen wie Zachäus ansprechen können aber gewiss nicht diejenigen, die selbst keine Fragen mehr haben und sich in einer jubelnden Menge sicher und am wohlsten fühlen. An einer Wand hatte ich einmal ein Plakat mit der Inschrift “Jesus ist die Antwort” hängen sehen. Darunter hatte einer geschmiert: “Aber wie war doch gleich die Frage”? Antworten ohne Fragen - ist das vielleicht das Problem, das uns Christen heute oft zu einer kleinen Schar verkümmern lässt, durch die so viele neugierig Suchende wie Zachäus auf Distanz gehalten werden ? Wenn suchende Menschen mit abgeschlossenen Antworten konfrontiert werden, mit Schlagworten, die fromm, oft aber auch agitatorisch nach Phrasen klingen, dann machen sie meist gleich wieder dicht. Es ist nicht gut und hat mit einem lebendigen Glauben wohl auch wenig zu tun, wenn wir als Christen so tun, als wären all die Fragen nach dem Woher? Wohin? Warum? für uns schon endgültig gelöst. Glauben hat es immer mit einem Geheimnis zu tun, das man nicht wie irgendein anderes Problem ein für allemal lösen kann. Er entlässt uns also niemals aus dem Prozess des  Suchens nach einer unerschöpflichen Tiefe. Und wer für sich selbst um Antworten ringt, der wird den nicht übersehen, der da aus der Distanz Ausschau hält nach einem, der auf seine Fragen eingeht. Der wird Respekt vor diesem haben. Und das wird auch an der Art und Weise ersichtlich, wie er auf einen von den vielen Zachäus-Menschen eingeht. Aber auch an der Sprache, die er dabei wählt.

Jesus ist uns auch darin in unserer Geschichte ein unerreichtes Vorbild. Er spricht Zachäus mit Namen an. Das bedeutet wohl, dass er etwas von seinem Leben weiß, auch von dem, was da lieber verborgen gehalten wird. Und er sucht die Nähe zu dem Entfernten, worüber sich die, für die alles ideologisch geklärt ist, entsetzen. Es wäre Stoff für weitere Predigten, darüber nachzudenken, wie Jesus mit der Schuld eines Menschen umgeht, wie er durch seine bedingungslose Zuwendung einen echten Neuanfang ermöglicht.

Es würde sich dann zeigen, dass die Zachäus-Geschichte gleichsam ein “Evangelium im Kleinen” ist,  in welchem die Botschaft Jesu kurz zusammengefasst ist, nämlich die “verlorenen Schafe“ aufzufinden, aufzunehmen, ihnen zur Umkehr und Heilung zu verhelfen.

Mir schien es, als ich mein Bild malte, wichtig zu sein, darauf hinzuweisen, dass wir als Christen die Menschen wieder entdecken müssen, die sich - aus welchen Gründen auch immer - in Distanz zur Kirche halten, Menschen, denen aber dennoch bewusst ist, dass sich in ihrem Leben etwas ändern muss. Dass wir versuchen, uns Ihnen einfühlsam und geduldig mit fragend zuzuwenden.

Ohne Zweifel: Es gibt in unserer Welt viele soziale Not. Ich glaube, dass wir als Christen die Solidarität mit den Armen, Schwachen, Behinderten, Vertriebenen usw. als nicht wegzudenkende Form unseres Zeugnisses erkannt haben. Nicht so eindeutig haben wir aber die oft äußerlich gar nicht so armen, dennoch aber mit ihren inneren Nöten am Rande stehenden Zachäus-Gestalten im Blick. Ich bin überzeugt, dass die Zukunft unserer Kirche und Gesellschaft in höherem Maße, als wir bereit sind zuzugeben,  davon abhängt, ob wir solche Menschen erreichen werden oder nicht. 

Gottesdienst im Pflegeheim „Florence“

Nach dem Eröffnungsgottesdienst im Mai 2016 laden wir monatlich zu Gottesdiensten im Pflegeheim ein. Gern können daran auch andere teilnehmen. In größeren Abständen soll es Gottesdienste gemeinsam mit den Angehörigen der Bewohner geben. Außerdem freuen sich die Bewohner über Besuch aus der Kirchgemeinde!

Auskünfte erteilt Pfarrerin Bellmann

Termine:

28. September, Donnerstag, 10 Uhr

26. Oktober, Donnerstag, 10 Uhr

23. November, Donnerstag, 10 Uhr

Kinder-Kirchen-Erlebnisnacht

Für Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse

Beginn: Sonnabend, 21. Oktober – 19.00 Uhr (bitte zu Hause schon Abendbrot essen)

Ende: Sonntag, 22. Oktober – 9.00 Uhr nach dem Frühstück

Mitzubringen: Schlafsack, Isomatte, Kuscheltier, Taschenlampe, Zahnbürste usw.

Anmeldung erforderlich!

Erste Pfarrstelle Leubnitz-Neuostra

Herr Pfarrer Horn wird am 31. Oktober seinen Dienst in der Kirchgemeinde Leubnitz-Neuostra beenden und in den Ruhestand treten. Wir verabschieden ihn im Gottesdienst am 22. Oktober, 14 Uhr in der Leubnitzer Kirche.

Im August/September soll, so hoffen wir, sein Nachfolger vorgestellt werden. Dieser wird vom Landeskirchenamt entsandt, d.h., es findet keine Wahl statt. Es wird aber einen Vorstellungsgottesdienst geben. Wir werden dazu in unseren Gottesdiensten und hier auf der Website weiter informieren.

Verabschiedung von Pfarrer Horn

Am 22. Oktober verabschieden wir im gemeinsamen Gottesdienst Herrn Pfarrer Andreas Horn aus seinem langjährigen Dienst in Leubnitz-Neuostra. Wir sind dankbar für eine gute, faire und auch humorvolle Zusammenarbeit, für viele nachdenkliche Impulse, für sein aufmerksames Beobachten der gesellschaftlichen und kirchlichen Umbrüche, für die „Go-Life-Gottesdienste“ und immer wieder für seine eindrücklichen Predigten.

Für den Ruhestand wünschen wir ihm zunächst viel erholsame Zeit im Garten, viel Freude mit den Enkeln und der ganzen Familie, viel Genuss in der Dresdner Kulturlandschaft und irgendwann mal wieder die Lust zu predigen. Gott segne ihn im neuen Lebensabschnitt!

Reformationsfest und Geburtstag

Wir feiern 500 Jahre Reformation, lassen Sie sich einladen zu den vielfältigen Veranstaltungen am 31. Oktober in Kleinnaundorf, Bannewitz und Dresden.

Unser Posaunenchor ist den ganzen Tag dabei und – feiert selbst ein Jubiläum:

Vor 10 Jahren begann Carola Pöllmann mit drei Bläsern im Gottesdienst zu spielen. Ihre Begeisterung übertrug sich, Jugendliche und Erwachsene erlernten ein Blechblasinstrument. Zurzeit gehören acht Bläserinnen und Bläser zum Posaunenchor. Sie gestalten die Bläser-Gottesdienste zur Jahreslosung, spielen zu Festen und  Gottesdiensten in Kirche, Park und Pflegeheim, zu Winter- und Sommer-Bläserserenaden im Betreuten Wohnen und, und, und. Wir gratulieren herzlich, danken allen Bläsern, besonders aber Carola Pöllmann, für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschen, dass der Chor weiterhin in guter Gemeinschaft spielt zur Ehre Gottes und zur Freude von vielen Menschen.

Wir laden die Gemeinde herzlich ein zur „Geburtstagsfeier“ am Reformationstag nach dem Gottesdienst!

Pfarrerin Elisabeth Bellmann


Programm:

500 Jahre Reformation – Wir feiern am 31. Oktober 2017

Am Vormittag in Kleinnaundorf und Bannewitz:

9.00 Uhr
Andacht in der Kapelle Kleinnaundorf

10.15 Uhr
Bläsergottesdienst,in der Kirche Bannewitz

Anschließend
Gratulationen
Blasen mit Gästen
„Reformationssuppe“ für alle

13.00 Uhr
Gemeinsame Wanderung nach Dresden

14.00 Uhr
Fahrt mit Autos (Anmeldung im Pfarramt)

 

Am Nachmittag an der Frauenkirche in Dresden:

14.30 Uhr
Auftakt
„Dresden singt und bläst“
Evangelische Kirchenmusik aus den vergangenen 500 Jahren
„Schreittänze aus der Reformationszeit“
 
15.00–17.30 Uhr
Buntes Bühnenprogramm
„Das Denkmal wird lebendig“ (Interview mit Martin Luther)
Gospels und Spirituals (Ökumenischer Gospelchor, Projektband)
Das größte Reformationsbrot der Welt
Bläsermusik
Luther-Geflunker (wahre und erfundene Geschichten über den Reformator von und mit Jan Deicke)
Grüße aus aller Welt

Themenzelte
zum Schauen, Schwatzen,Ausprobieren 

Essen und Trinken

Gottesdienst

18.00 Uhr
Messe in der Kathedrale
Als Zeichen der Ökumene sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, in die katholische Messe am Vorabend vor Allerheiligen in die Kathedrale.

Ausführliche Infos:  http://reformation-dresden.de/programm.html

Dank vom Posaunenchor

Innerhalb kürzester Zeit wurden die 400 Euro für das „Geburtstagsgeschenk“ gesammelt.

Zum Gottesdienst am 30. April trugen die Bläser schon ihr rotes Polo-Shirt!

Das 10-jährige Jubiläum wollen wir am 31. Oktober feiern.

Kino in der Kapelle

Donnerstag, 2. November, 20.00 Uhr

in der Friedenskapelle Kleinnaundorf

„Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ 

Kirchengemeindeversammlung

Wieder einmal steht eine Strukturreform in unserer Landeskirche bevor. Vorgesehen ist, bis zum Jahr 2025 große Verwaltungseinheiten zu bilden. Das heißt, dass wir nicht nur mit Leubnitz, sondern mit weiteren Kirchgemeinden zusammenarbeiten werden. Der Kirchenvorstand befindet sich seit einiger Zeit in Sondierungsgesprächen. Wie sich die Gemeindearbeit gestaltet, darüber entscheiden auch die Gemeinden vor Ort.

Insofern möchte der Kirchenvorstand Sie über die Strukturreform informieren und von Ihnen hören, was Ihnen für die Zukunft der Bannewitzer und Kleinnaundorfer Gemeinde wichtig ist.

Zeit: 5. November, 10.45 Uhr

Ort: Kirche Bannewitz

Martinsfest

Freitag, 10. (!) November, 16.30 Uhr

  • Martinsspiel in der Kirche Bannewitz
  • Anschließend Lampionumzug
  • Martinsfeuer und warme Getränke an der Feuerwehr

„Die Bibel“ (Seminar)

Mit Pfarrerin E. Bellmann

Die Bibel, das „Buch der Bücher“, ist Grundlage unseres christlichen Glaubens und doch auch für Christen manchmal „ein Buch mit sieben Siegeln“. Das Seminar informiert über Aufbau und Entstehung der Bibel und vermittelt zeitgeschichtliches Hintergrundwissen. Es gibt Anregungen zum Lesen und lässt Zeit für Fragen der Teilnehmer. Da die Abende aufeinander aufbauen, ist eine verbindliche Teilnahme an allen drei Abenden erwünscht.

Anmeldungen: über E-Mail oder Telefon im Pfarramt.

Zeit: Montag, 13., 20. und 27. November, jeweils 20.00 bis 21.30 Uhr

Ort: in der Kirche Bannewitz

Kinder-Kreativ-Tag

Für Kinder der 1. bis 6. Klasse

Ort: in der Kirche Bannewitz

Zeit: Sonnabend, 18. November, 9 bis 12 Uhr

Wir wollen miteinander Plätzchen backen, basteln, spielen und malen.

Unkostenbeitrag: 3,00 €

Anmeldung: im Pfarramt oder in der Christenlehre

Es freut sich auf euch
Eure Frau Grothe und Team

Krabbelgottesdienst

„Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“

Genauso einen Neubeginn wollte Gott auch in der Geschichte von der Flut und der Arche Noah. Im diesjährigen Krabbel- bzw. Familiengottesdienst am Sonntag, dem 19. November, zu dem ich Sie alle recht herzlich einladen möchte, soll es um diese Geschichte gehen, die wir gemeinsam aus einem anderen Blickwinkel erleben und erfahren wollen.

Angela Lenhard

Adventsbasar

Um freundliche Unterstützung wird gebeten! Geschmackvolle Kleinigkeiten, wie selbst gebackene Plätzchen, leckere selbst gemachte Konfitüre, konservierte Blüten, gebastelte Faltengel und ähnlich schöne Dinge werden zum Basar gesucht und sollen zur Freude aller am 1. Advent nach dem Gottesdienst  bis 13 .00 Uhr zum Basar angeboten werden. Der Erlös soll helfen, Not an einem konkreten Ort zu lindern.

Annahme am 28.11. in der Zeit von 9 bis 11 Uhr im Gemeinderaum

Infos über Bettina Hubald (0351-4018196)

Fahrdienst

Gemeindeglieder, die gern am Gottesdienst oder anderen Veranstaltungen teilnehmen möchten, den Weg von ihrer Wohnung zur Kirche in Bannewitz, Kleinnaundorf oder auch Leubnitz aus eigenen Kräften nicht mehr schaffen oder sich im Winter nicht zutrauen, haben die Möglichkeit, den neu eingerichteten Fahrdienst zu nutzen.

Bitte melden Sie sich an dienstags in der Zeit von 13:00  bis 16:00 Uhr im Pfarramt, Telefon (0351) 4030201.

Rudolf Drabek und das Fahrteam

Kirchgeld 2017

Liebe Gemeinde,

wie zu Beginn jeden Jahres bitten wir um das Kirchgeld für unsere Kirchgemeinde. Sie wissen, wie sehr wir darauf angewiesen sind, einerseits zur Deckung der laufenden Ausgaben, andererseits, damit wir  mit diesem „Eigenanteil“ auch unseren Anteil von der Landes-Kirchensteuer anfordern können.

Deshalb danken wir allen, die uns 2016 mit Ihrem Kirchgeld unterstützt haben.

Das Kirchgeld wird ausschließlich für unsere Arbeit in Bannewitz und Kleinnaundorf verwendet.

Das von Ihnen erbetene Kirchgeld können Sie anhand der von der Sächsischen Landeskirche vorgegebenen Tabelle einschätzen.

Geben Sie bitte so, wie Sie es können und für richtig halten!

Kirchgeldtabelle

     Monatliche Einnahmen     
in Euro
     Monatsbetrag     
in Euro
     Jahresbetrag     
in Euro
               bis    374,99 0,50  6,00
  375,00   bis    499,99 1,00 12,00
  500,00   bis    624,99     2,50
30,00
  625,00   bis    749,99    2,75
33,00
  750,00   bis    874,99     3,00
36,00
  875,00   bis    999,99 3,25
39,00 
1000,00   bis   1124,99    3,50
42,00
1125,00   bis   1249,99     3,75
45,00
1250,00   bis   1374,99     4,00
48,00
1375,00   bis   1499,99     4,25
51,00
1500,00   bis   1624,99     4,50
54,00 
1625,00   bis   1749,99     4,75
57,00 
1750,00   bis   1874,99     5,00
60,00
1875,00   bis   1999,99     5,50
66,00
2000,00   bis   2124,99     6,00
72,00
2125,00   bis   2249,99    6,50
78,00 
2250,00   bis   2374,99     7,00
84,00 
2375,00   bis   2499,99    7,50
90,00
über 2500,00 0,3%
der mtl.
Einnahmen
0,3%
der jährl.
Einnahmen

 Bitte bedenken Sie:

  • Das gezahlte Kirchgeld ist als steuerbegünstigte Sonderausgabe von der Steuer absetzbar.
  • Häufig wird beim Steuerbescheid ein Teil  der vom Finanzamt eingezogenen Kirchensteuer wieder zurückgezahlt.  


Bitte überweisen Sie Ihr Kirchgeld mit Angabe Ihrer Adresse an:

Kirchgemeinde Bannewitz                                          
KD-Bank LKG-Sachsen   
IBAN: DE53 350 60 190 161 4200 010
BIC: GENODED1DKD               

Selbstverständlich können Sie das Kirchgeld auch während der Öffnungszeit unserer Kanzlei bezahlen (Dienstag 15–17 Uhr).